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Albert Perlhefter 1909 - 1941 Bearbeiten

Geboren 19.11.1909 in Frankfurt
Gestorben 29.9.1941 in Gusen

Biografie

Vater: Samuel Perlhefter geb. 17.04.1873 Frankfurt/M - 30.04.1942 Tötungsanstalt Schloss Hartheim
Mutter: Emma, geb. Jonas geb. 27.02.1877 Frankfurt/M- 13.01.1943 Ghetto Theresienstadt 

Ehefrau: Anni Perlhefter, geb. Seibel, geb. am 11.8.1911, Ehe wurde geschieden

Sohn: Günther geb. 07.09.1931, ermordet 03.09.1943 Tötungsanstalt Hadamar

Aus einer nichtehelichen Beziehung mit der evangelischen Elisabeth Busch, verh. Henzner (Jg. 1910) hatte er eine 1930 geborene Tochter Eleonore Henzner.

Seine Adressen in Frankfurt waren seit 1914 Ostendstraße 11, dann Scheidswaldstraße 18 und Heiligkreuzgasse 13. Albert Perlhefter wurde wegen angeblicher „Rassenschande“ aufgrund der diskriminierenden „Nürnberger Gesetze“ zu zweijähriger Haft und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt. Ab 1936 war er nach Verbüßung der Haftstrafe in Dachau und Buchenwald inhaftiert. Von dort wurde er am 16.8.1941 nach Mauthausen verschleppt, wo er am 29.9.1941 angeblich durch Freitod aus dem Leben schied. Laut Aussage seines überlebenden Bruders Heinrich wurde er dort mit mehreren anderen jüdischen Opfern von einem Felsblock in die Tiefe gestürzt. Die Urne seiner sterblichen Überreste wurde laut Entschädigungsakte am 1.12.1941 auf dem Jüdischen Friedhof in Frankfurt beigesetzt.

Petra Weber, Urgroßnichte von Albert Perlhefter

 

Quelle: 

Gedenkblatt Yad Vashem von Yosef Rokakh

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